Sie als Veranstalter organisieren eine Veranstaltung und fragen sich, ob ein Sanitätsdienst dabei sein muss?
Hierzu gibt es keine Vorschriften, so dass sich die Pflicht zur Bestellung eines Sanitätsdienstes aus den Verkehrssicherungspflichten ergibt: wann ist es erforderlich und zumutbar?
Umgekehrt heißt das aber auch: nicht bei jeder Veranstaltung ist ein Sanitätsdienst erforderlich (was nicht bedeutet, dass er nicht ggf. sinnvoll wäre).
Besteht für Besucher keine größere Gefahrenlage, als sie ohnehin vorhanden ist, könnte man auf einen Sanitätsdienst verzichten. Wird aber durch die Veranstaltung die Gefahrenlage erhöht, dann kann auch die Bestellung eines Sanitätsdienstes geboten sein.
Wo ist die Grenze einer Erhöhung der Gefahrenlage? Hier können folgende Kriterien hilfreich sein:
  • Lage der Veranstaltungsstätte
  • Erreichbarkeit für Rettungskräfte
  • Zielgruppe der Veranstaltung
  • Herausragende Gefahrenmomente (z.B. Pyrotechnik, Verletzungsrisiko)
  • Anzahl der Besucher
  • Prominente Besucher
  • Auflagen der Genehmigungsbehörde
  • Erfahrungen aus der Vergangenheit
Einen Erlass des Landes NRW zum Thema können Sie hier herunterladen

Es gibt verschiedene Berechnungsmethoden, die bei der Überlegung helfen können, wie viele Sanitäter, Notärzte, Fahrzeuge usw. sinnvoll sein können. Es ist dabei zu beachten, dass die Berechnungen bzw. auch Auflagen der Behörde grundsätzlich als Mindestvorgabe zu verstehen sind.
Fragen Sie uns gerne - wir prüfen den Sachverhalt nach Ihren Angaben und erstellen Ihnen, aufgrund unserer langjährigen Erfahrung, ein konkretes Angebot.
Am Sinnvollsten ist eine schriftliche Anfrage, also per Briefpost oder eMail; geben Sie auf jeden Fall einen Ansprechpartner (bzw. Ansprechpartnerin) an. Angaben zu Veranstaltungsort, Art der Veranstaltung und erwarteter Besucherzahl sind hilfreich.